Termine, Veranstaltungen und Hinweise

29.11., ab 19:30 Uhr, St. Michael, Meckenheim-Merl
Afrika zwischen Eigenverantwortung und Abhängigkeit. Erfahrungen und Lösungsansätze
Immer wieder wird der Entwicklungsrückstand afrikanischer Länder auf die Kolonialzeit und ihren Folgen zurückgeführt. Das sei einseitig, so die Referentin des Abends, Friederike Fuhlrott, vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie will mit ihrem Vortrag Aufschluss über die wirkliche Lage geben und positive Entwicklungen aufzeigen. Weitere Informationen bei: Heide Bisplinghoff, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Fon: 02225.947 073.

30.11., 18-19:30 Uhr, Hofgartenwiese, Bonn
Critical Mass
Allmonatlich treffen sich Radlerinnen und Radler, um gemeinsam und quer durch die Bonner Innenstadt auf ihre Belange gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen und für neue Formen der Mobilität zu werben.

30.11.-2.12., Brotfabrik, Kreuzstraße 16, Bonn
10 Jahre Bonn-Cape Coast: Zehn Jahre gelebte Partnerschaft, Jubiläumsprogramm, Eintritt frei
30.11., ab 19:30 Uhr: Feierliche Eröffnung im großen Saal mit Bürgermeistern, Minister, einem Erzähltheater, mit Tanz und Musik und anschließendem Empfang.
1.12., ab 14:30 Uhr: Stephen Dankwah vom Cape Coast Castle Museums präsentiert Geschichte und Gegenwart der Stadt Cape Coast mit Fokus auf das UNESCO-Weltkulturerbe Cape Coasts. Um 16:30 Uhr findet ein Trommel- und Tanz-Work- shop statt und ab 18 Uhr schließt sich daran eine Podiumsdiskussion mit in der Partnerschaft engagierten Institutionen und Vereinen zu Reflektion und Ausblick der Städtekooperation an. Mit dabei sind VertreterInnen der Stadt Bonn und der Stadt Cape Coast, der Verein Partnerschaft Bonn-Cape Coast, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und ANDO-modular aid. In einer parallelen Ausstellung werden die Projekte der Partnerschaft vorgestellt. Die Jubiläumsparty Global Beats startet ab 23 Uhr mit Ali und Deejay Obo.
Der Film Adagio in Accra, 60 Minuten, beschließt das Jubiläum am Sonntag, 2.12., ab 13 Uhr. Er erzählt, wie Kinder und Lehrer zu Orchester und Chor zusammenwachsen. Über kulturelle Grenzen hinweg verbindet das gemeinsame Musizieren. Mal mit Vivaldi, mal mit ghanaischen Gesängen, Klangkollagen oder von Kinderliedern begleitet, erlebt das Publikum die heiße Probenphase vor dem ersten großen Auftritt. Regisseur Gero Heckel und Dirigent Markus Baisch werden persönlich anwesend sein, um Ihre Fragen zu beantworten.

3.12., 18 Uhr, GIZ, Friedrich-Ebert-Allee 36, Bonn
Perspektiven schaffen in der Mittelmeer-Region
Millionen von Menschen sind aus ihren Ländern geflohen und suchen Schutz in Nachbarländern oder in den Mitelmeerländern der EU. Ihre Versorgung und Integration stellt diese vor große Herausforderungen. Was tun Deutschland, die Europäische Union (EU) und andere internationale Akteure, um Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden in der Region zu unterstützen? Wie und was können Aufnahmeländer in der Mittelmeerregion voneinander lernen? Welche innovativen Ansätze gibt es, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken und sozio-ökonomischen Herausforderungen wie hoher Arbeitslosigkeit zu begegnen? Welche Rolle spielen dabei junge Menschen? Was haben die bisherigen Anstrengungen zur Stabilisierung der Region gebracht und welche Lernerfahrungen lassen sich ableiten? Darüber diskutieren Janette Uhlmann, Leiterin des Mediterranean Refugees and Host Communities Knowledge Action Program der Weltbank und Günther Taube, Leiter des Projekts Stärkung der Resilienz in flüchtlingsaufnehmenden Nachbarländern in der Syrienkrise, GIZ. Moderation: Lutz Warkalla, General-Anzeiger. Anmeldung bis 29.11. unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

4.12., NaturGut Ophoven, Talstraße 4, Leverkusen
Bildung für Klimaschutz – Theorie und Praxis in der Realität
Bei dieser ANU-Bundestagung geht es um erlebbaren Klimaschutz, um Vorträge, um neueste Erkenntnisse aus der Umweltpsychologie für aktives Handeln und um drei Workshops: 1) Integration/Weiterentwicklung vorhandener pädagogischer Angebote mit Elementen der Klimabildung, 2) Auf dem Weg zum authentischen Lernort – das Ziel Klimaneutralität und 3) Klimabildung: outdoor – geht immer. Teilnahmegebühr: 25 Euro. Anmeldung bei: Christoph Hoppe, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Fon: 02171.734 99-48. Weitere Informationen unter: www.umweltbildung.de/anu-tagungen.html

4.12., 18:30 Uhr, Volksbank, Heinemannstraße 15, Bonn
Das Chaos in Lybien und seine Auswirkungen auf die Nachbarn in Afrika und Europa
Seit Beginn des Bürgerkrieges und besonders seit der NATO geführten militärischen Intervention in Libyen 2011 kommt das Land nicht mehr zur Ruhe. Gegeneinander kämpfende Milizen zerreißen das Land in rivalisierende Gebiete. Milizen werden von europäischen Staaten, den Golfstaaten, Russland und den USA unterstützt, die selbst Spezialtruppen vor Ort haben. Menschenrechte, Völkerrechte bzw. Seerechte werden meist missachtet. Die von der Deutsch-Maghrebinischen Gesellschaft eingeladenen ExpertInnen wie Werner Ruf, Kassel, Salam Alshrif, Leipzig, und Elke Grawert, BICC Bonn werden versuchen herauszuarbeiten, was dieses Chaos in Libyen, für die Nachbarländer und Europa bedeutet, und wie politische und soziale Perspektiven für Libyen entwickelt und gefördert werden können. Anmeldung bei: W. Engel, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Fon: 0221.725 083. Weiter Informationen unter: www.dmag-bonn.de/programm/

5.12., 18 Uhr, Uni Hörsaal D, Juridicum, Bonn
Die neue Völkerwanderung: Wer Europa bewahren will, muss Afrika retten
Der Referent und Mitglied des äthiopischen Kaiserhauses, Prinz Asfa-Wossen Asserate, wird in seinem Vortrag einen Einblick in seine Analyse gewähren, dass Europas Bewahrung in der Rettung Afrikas liegt. In der anschließenden Podiumsdiskussion verbindet er dann zusammen mit Jakob Rhyner und Klaus Ferdinand Gärditz ihre Fachgebiete zu den Themen Flüchtlingsbewegungen, Afrika, Landwirtschaft und Rechtswissenschaft. Sie werden dabei von Jakob Zumbé moderiert. Weitere Informationen unter: jura.uni-bonn.de/aktuelles  

10.12., 18 Uhr, VHS, Mülheimer Platz 1, Bonn
Men's Cattle, Women's Goats? Teilhabe von Frauen zwischen Tradition und Fortschritt
Die Abschlussveranstaltung der VHS-Reihe Afrikanische Aspekte befasst sich mit Chancen und Hindernissen, mit denen Frauen konfrontiert werden. Im südafrikanischen Msinga zielt ein Projekt darauf ab, die Lebensgrundlage von Frauen zu verbessern. Da es ihnen kulturell nicht gestattet ist, Rinder zu halten, liegt der Fokus auf der Ziegenzucht. Dadurch können sowohl soziale Ungleichheiten als auch Auswirkungen des Klimawandels gemindert werden. Die Geographin Julia Müller berichtet von ihrer eigenen Feldarbeit in KwaZulu-Natal, Südafrika, und von ihren Forschungsergebnissen in Bezug auf die Lebensgrundlage von Frauen. Eintritt kostenlos. Weitere Informationen unter: vhs-bonn.de/programm/

10.12., 18 Uhr, Bertha-von-Suttner-Platz 1, Bonn
Die Wirtschafts- und Wärhungsunion in der EU
Wird die EU gestärkt aus der gegenwärtigen Krise hervorgehen? Eine Krise, die nicht nur durch den Brexit sichtbar geworden ist, sondern sich im Wettewerb, im freien Verkehr für Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital sowie in der europäischen Finanzpolitik deutlich niedergeschlägt. Über Folgen und Auswirkungen sprechen Jürgen Born, Referent für Wirtschaftspolitik am Institut für Kirche und Gesellschaft der ev. Kirche von Westfalen, und Susanne Wixforth, Refe- ratsleiterin für Europapolitik beim DGB in Berlin. Weitere Informationen unter: vhs-bonn.de/programm

11.12., 18 Uhr, GIZ, Friedrich-Ebert-Allee 36, Bonn
Lesung: Von der Zunahme der Zeichen mit Senthuran Varatharajah
In seinem Debütroman „Vor der Zunahme der Zeichen“ erzählt Senthuran Varatharajah die Geschichte von Senthil und Valmira, einem Doktorranden der Philosophie in Berlin und einer Kunstgeschichte-Studentin in Marburg. Auf Facebook beginnen beide zufällig ein Gespräch, das sich schnell um geteilte Erfahrungen dreht; die Flucht aus Bürgerkriegsgebieten in Sri Lanka und dem Kosovo, ihre Familien und ihre Kindheit im Asylbewerberheim. Themen, die eine Parallele zum Leben des Autors aufweisen. Er selbst floh als Kind aus Sri Lanka. Für den Roman erhielt er 2017 den Bremer Literaturförderpreis und den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis. Anmeldung bis 4.12. unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

12.12., 17 Uhr, GIZ, Friedrich-Ebert-Allee 36, Bonn
Film und Diskussion: Das Kongo-Tribunal. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird 70!
Dieses Ereignis nimmt die GIZ zum Anlass, das Thema Menschenrechte und Energie zu diskutieren. Mit dem Dokumentarfilm von Milo Rau „Das Kongo Tribunal“, 2017, 100 Min., werden in einem fiktiven Prozess im Kongo und in Berlin die Menschenrechtsverletzungen, das ökologische Desaster und die Rohstoffkonflikte aufgezeigt und beurteilt. In der anschließenden Debatte wird das Thema „Vom Rohstoffabbau zur Energiewende mit erneuerbaren Energien“ diskutiert.. Mit dabei sind Carlos Alfonso Negret Mosquera, Obudsmann und Leiter des Nationalen Instituts für Menschenrechte in Kolumbien, sowie Armin Paasch, Projektleiter Politik und Globale Zukunftsfragen bei Misereor. Viola Bölscher, GIZ, moderiert. Anmeldung bis 5.12. Bei: Kathleen Lindner, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder Nadine Kirchenbauer, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

12.12., 18:15 Uhr, Geografisches Institut, Bonn
Ringvorlesung: Stadt im Wandel. Kommunale Bildung & Städtische Ungleichheiten, Möglichkeiten und Grenzen
Die Ringvorlesung im Wintersemester 2018-19 verfolgt das Ziel, Wissenschaft und Politik mit dem Publikum in Diskussion über die „Stadt im Wandel” zu bringen. Auf einen wissenschaftlichen Input folgt ein Praxiskommentar aus der Region. Der Fokus der Reihe liegt auf der Bonner Stadtentwicklung und auf Lösun- gen in der Praxis. Konkret geht es an diesem Abend um bildungspolitische Umstrukturierungen und Bildung als Standortfaktor. Der Vortrag von Anika Duvre-neck, Freie Uni Berlin, im Alfred-Philippson-Hörsaal, Meckenheimer Allee 166, stellt aktuelle Entwicklungen vor und diskutiert diese mit Blick auf Ungleichheiten in und zwischen Städten. Siehe auch: geographie.uni-bonn.de/veranstaltungen

14.12., 19-21 Uhr, Haus Heisterbach, Blauer Raum, Königswinter
Film: Blickwechsel – Welche Hilfe ist willkommen 
Die Filmreihe „Flucht und Migration” des Forum Ehrenamt der Freiwilligenagentur Königswinter und Umgebung zeigt seinen letzten Dokumentarfilm „Blickwechsel – Welche Hilfe ist willkommen” in diesem Jahr. Nach einer Idee von Julia Oelkers werden Geflüchtete gefragt, welche Art von Hilfe für sie sinnvoll ist und welche Erfahrungen sie mit freiwillig Engagierten gemacht haben. Kurs: E025.3. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung bis 7.12. unter: http://perspektiven-fuer-das-leben.de/anmeldeformular/. Weitere Informationen unter: integration-koenigswinter.de/aktuelles 

11.-13. Januar 2019, Franz-Hitze-Haus, Münster
Welthandel – Fluch und Segen? Jahrestagung Entwicklungspolitik 2019
Weltweiter Handel hat in der Vergangenheit vielen Menschen einen Weg aus großer Armut ermöglicht. Er hat aktuell jedoch auch problematische Auswirkungen: Er verursacht zahlreiche Menschenrechtsverletzungen, unmenschliche Arbeitsbedingungen im Süden oder Lohnabschläge im Norden, Umweltzerstörung und anderes mehr. Handelspolitik ist deshalb ein zentrales Thema für Entwicklungspolitik und für diese Jahrestagung. Gemeinsam mit Fachleuten soll folgenden Fragen nachgegangen: Wie ist die derzeitige Situation des Welthandels? Wer verfolgt welche Interessen und spielt welche Rolle (EU, China, WTO…)? Welche Folgen haben Handelsabkommen für die Menschen im Süden? Unter welchen Rahmenbedingungen kann Welthandel fair und nachhaltig werden? Können Ansätze wie der „UN-Treaty on business and human rights“ helfen, Menschenrechte durchzusetzen? Welche Rolle spielt unser Konsumverhalten und was können wir als Einzelne zu einer fairen Handelspolitik beitragen? Anmeldung bis 14.12. Weitere Informationen, Tagesprogramm und Anmeldung unter: www.franz-hitze-haus.de/info/19-501/ 

14.1., 18 Uhr, Bertha-von-Suttner-Platz 1, Bonn
Die EU – Raum der Freiheit, der Sicherung und des Rechts? Oder: Festung Europa?
Benjamin Etzold, Wissenschaftler beim BICC, und Raphael Bossong, Wissenschaftler an der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, sprechen über Asyl-, Flüchtlings- und Migrationspolitik; Fluchtwege in die EU; Schengen; Schutz der Außengrenzen; Dublin III; Verteilung von Asylbewerbern auf Mitgliedstaaten und deren Auswirkungen auf den Zusammenhalt der EU-Mitgliedstaaten. Anmeldung bei: Andreas Preu, VHS, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen unter: vhs-bonn.de/programm

16.1., 18:15 Uhr, Geografisches Institut, Bonn
Ringvorlesung: Stadt im Wandel. Wer macht Stadt? Beteiligung und Expertise als (vermeindliche) Gegensätze der Stadtpolitik
Der Fokus dieser Reihe liegt auf der Bonner Stadtentwicklung und auf Lösungen in der Praxis. Konkret geht es an diesem Abend um die Ambivalenzen stadtpolitischer Expertisen und von Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Beispielen von Management-Beratungen von McKinsey und Roland Berger und des Hamburger Recht-auf-Stadt-Netzwerks. Der Vortrag von Anne Vogelpohl, Uni Hamburg, findet im Alfred-Philippson-Hörsaal, Meckenheimer Allee 166, statt.


Weitere Veranstaltungskalender:

 

Hinweise

Entwicklung ist kein Märchen – neue Bildungsmaterialien von Brot für die Welt, Misereor und Welthaus Bielefeld. Es geht dabei um einen neuen Blick auf weltweite Entwicklungen und Erfolge beispielsweise bei der Verringerung von Armut und Kindersterblichkeit, bei der Schulausbildung und beim Wohlstand. Geeignet für Klassen 8 bis 13 beziehungsweise für Jugendliche ab 14 Jahren. Preis: 60 Euro + Versand. Bestellung unter: https://shop.welthaus.de. Weitere Informationen unter: https://entwicklung-ist-kein-maerchen.de

Ernährungsdemokratie jetzt! Beim zweiten Kongress der Ernährungsräte, vom 23.-25.11. in Frankfurt am Main, wurde eine Erklärung verabschiedet, die folgende Aspekte betont: Die industrielle Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion befördere den Klimawandel, die Abholzung der Wälder, die Zerstörung der Böden, Wasserknappheit sowie -verschmutzung und den Verlust von Biodiversität. Zudem hungern 800 Millionen Menschen weltweit, mehr als eine Milliarde sei fehlernährt, während zwei Milliarden ü̈bergewichtig seien. „Ein Systemwandel ist möglich, denn immer mehr BürgerInnen schätzen gutes Essen und Klarheit darüber, wo und wie es erzeugt wird.” Deshalb sei die Politik gefordert, Formen des nachhaltigen Wirtschaftens zu fördern. Dazu gehörten veränderte Rahmenbedingungen durch politische Verantwortung, wahre Preise und Transparenz im wirtschaftlichen System, Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung der VerbraucherInnen und Verantwortung der Politik, lokale Wertschöpfungskreisläufe und die Förderung und Verbreitung von Erfolgsbeispielen nachhaltiger Lebensmittelversorgung (voneinander Lernen und existierende Lösungen übertragen). Weitere Informationen unter: https://ernaehrungsrat-frankfurt.de/presse/

Newsletter 11/2018 des Lateinamerika-Zentrums erschienen. Mit vielen Informationen über alte und neue Projekte und Ankündigungen von Veranstaltungen. Dazu schreiben die HerausgeberInnen: „Fortan möchten wir euch in jedem Newsletter ein lateinamerikanisches Land näher vorstellen und euch über aktuelle wirtschafts- und entwicklungspolitische Vorgänge im Land informieren. In dieser Ausgabe nehmen wir Sie daher mit nach Brasilien und untersuchen, welche möglichen Auswirkungen der Ausgang der Präsidentschaftswahlen im vergangenen Monat auf Umwelt- und Sozialpolitik haben könnte.” Weitere Informationen unter: http://lateinamerikazentrum.de

Perspektiven schaffen! Unter diesem Motto hat Bundesforschungsministerin Anja Karliczek gemeinsam mit der Kommissarin für Humanressourcen, Wissenschaft und Technologie der Afrikanischen Union, Sarah Mbi Enow Anyang Agbor, die neue Afrika-Strategie des Bundesbildungsministeriums vorgestellt. Diese wurde unter Beteiligung deutscher und afrikanischer AkteurInnen aus Bildung, Wissenschaft und Forschung erarbeitet. „Um Zukunft zu gestalten, um Märkte wachsen und Arbeitsplätze entstehen zu lassen, sind Bildung und Forschung zentral. Das gilt ganz besonders für die stark wachsende junge Bevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent. Diese Menschen brauchen Chancen, ihre Talente zu entdecken, zu entwickeln und zu entfalten. Das schafft Perspektiven, trägt dazu bei, den afrikanischen Kontinent voranzubringen und stärkt die Beziehungen zwischen den afrikanischen und europäischen Partnern“, sagte Karliczek am 16. November bei der Vorstellung der Strategie in Berlin. Download unter: www.bmbf.de/pub/Afrika_Strategie_dt.pdf

Erstes Weihnachtsfest in Deutschland. Viele internationale Studierende, die für ein Auslandssemester in Deutschland sind, erleben in diesem Jahr ihr erstes Weihnachtfest. Um ihnen die Feiertage in einem familiären Kreis zu ermöglichen, organisiert der Verein Experiment e.V. für diese Zeit einen Gastfamilienaufenthalt. Die jungen Erwachsenen kommen unter anderem aus China, Indien und Tunesien. Sie freuen sich sehr darauf, sich mit ihren Gastfamilien auszutauschen, von ihrer Kultur zu berichten oder auch ein typisches Gericht aus ihrer Heimat zu kochen. Aktuell werden noch Gastfamilien in Bonn gesucht, die für 1-2 Wochen einen internationalen Gast bei sich aufnehmen möchten. Interessierte Familien können sich in der Geschäftsstelle von Experiment e.V. bei Miriam Mentel melden, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Fon: 0228-95722-24.

(Un)würdige Kinderarbeit? In der neuen Ausgabe des Newsletters von Don Bosco Mondo heißt es: „In vielen handwerklichen oder landwirtschaftlichen Familienbetrieben packen Kinder gerne mit an, freuen sich, gebraucht zu werden und etwas beitragen zu können. Auch bei uns haben in den ,Kartoffelferien’ Kinder und Alte in vergangenen Jahrzehnten mitgeholfen, die Ernte einzubringen. Wenn aber Armut, Konflikte und Naturkatastrophen weltweit Familien so in Not bringen, dass die Kinder zu Arbeit gezwungen werden und die Bedingungen menschenunwürdig sind, dann ist Kinderarbeit ausbeuterisch. Diese Form gehört gebrandmarkt und bekämpft.” Der Newsletter lässt Kinder über Kinderarbeit sprechen, stellt Kinderrechteclubs in Indien vor und weist auf das Konzert des Deutschen-Welle-Chors am 9.12. in Port-au-Prince, Haiti, zugunsten des Straßenkinderzentrums Lakay hin. Weitere Informationen unter: www.don-bosco-mondo.de/verein/aktuelles/a-newsletter-oktober/?L=0

Handreichung zur Fortbildung von Mitarbeitenden in Kommunalverwaltungen. „Köln: global – nachhaltig" heißt ein Projekt, das das Allerweltshaus Köln 2017 gestartet hat. Die Projekt-Erfahrungen zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN zusammen mit Politik, kommunaler Verwaltung und der Bevölkerung sowie Ergebnisse einer Fortbildung liegen mit dieser Handreichung nun auch für andere nutzbar vor. Es ist im Kern ein Fortbildungsmodul, das das Allerweltshaus gemeinsam mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global und der LAG 21 NRW zum Thema „Agenda 2030 und SDGs" konzipiert hat. Im Juli 2018 wurde es in der Kölner Stadtverwaltung durchgeführt. „Die Publikation soll zur Diskussion anregen und motivieren, das Thema Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 2030 in Kommunalverwaltungen zu verankern”, heißt es dazu in der Ankündigung. Download unter: www.koelnglobal.de/downloads

Globale Klimakrise: Aufbruch in eine neue Zukunft. Mit dieser Veröffentlichung geht Germanwatch auf die Ursachen (Kapitel 3) und Folgen (Kapitel 4-6) des Klimawandels ein und erläutert, warum wir uns bereits inmitten einer Klimakrise befinden. Um die Klimakrise zu bewältigen, müssen weltweit gesellschaftliche und politische Lösungsstrategien entwickelt und umgesetzt werden (Kapitel 8). Besonders in Zeiten dynamischer Umbrüche und gesellschaftlicher Entwicklungen gilt es, demokratische, kooperative und multilaterale Handlungsperspektiven zu stärken (Kapitel 9) transformative Strategien für das Ende der Klimakrise weiter zu entwickeln (Kapitel 10) und die Notwendigkeit, einen Kultur- und Wertewande zugunsten des Klimas in den Mittelpunkt zu rücken (Kapitel 11). Download unter: https://germanwatch.org/sites/germanwatch.org/files/publication/22255.pdf

Afrika Süd Nr. 5 erschienen. Schwerpunkte dieser Ausgabe sind die Wiederaufnahme der Arbeit der Zondo-Kommission, die Korruption in der vergangenen Regierung untersucht, die Wirtschaftskrise in Namibia, die Landreform in Südafrika und Wahlen in Eswatini (ehemals Swasiland). Zudem widmet sich das Dossier dem Thema „Zivilgesellschaft unter Druck” mit einem Editorial von Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Weitere Informationen unter: www.afrika-sued.org/aktuelles-heft/

Abheben gegen Mega-Fusionen – SuperheldInnen werden. Das entwicklungspolitische Netzwerk INKOTA will gegen weitere Konzernfusionen à la Bayer und Monsanto vorgehen und sucht für seinen Appell „Fusionswelle brechen – kein weiteres Bayer-Monanto!” weitere UnterstützerInnen. Knapp 3000 Menschen sind schon dabei. Weitere Informationen unter: www.inkota.de/themen-kampagnen/

Die Zukunft sind wir. Offener Brief der G7-Jugenddelegation. Darin heißt es unter anderem: „Wir wissen, dass eine schnellstmögliche Abkehr von der Kohle unumgänglich ist – wenn wir unsere künftigen Lebensumstände und die der zukünftigen Generationen nicht einfach ignorieren. Im Sinne der Generationengerechtigkeit zu handeln ist nicht bequem, aber entscheidend für unsere Zukunft. Wir fordern von politischen, industriellen und wirtschaftlichen AkteurInnen im ganzen Land, das zerstörerische Vorhaben der Kohleindustrie vor Ort deutlich zu verurteilen und sich durch echte Maßnahmen klar für gelebte Generationengerechtigkeit auszusprechen.” Weitere Informationen unter: www.bund.net/. Oder: https://twitter.com/hashtag/DieZukunftSindWir?src=hash

Welthaus Bielefeld: Aktualisierung des Datenblatts Entwicklungspolitik. Neueste statistische Daten für Unterricht oder Vorträge legt das Welthaus Bielefeld Anfang Oktober vor. Darunter sind Daten zur Entwicklung der Weltbevölkerung, zur Armutsverteilung, Lebenserwartung und Hunger ebenso zu finden wie zur Kindersterblichkeit, Bildung, Wirtschaftskraft oder Zugang zu Internet und Handy. Auch die öffentlichen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit sind dort aufgeführt: Lagen sie 2017 in Schweden bei 1,01 Prozent vom Bruttonationaleinkommen, in Norwegen bei 0,99 Prozent, so lagen sie in Deutschland bei nur 0,66 Prozent. Der Durchschnittwert der westlichen Industrieländer betrug nur 0,31 Prozent. Download unter: www.welthaus.de/ 

Studie „Arbeitsrechte? Nicht die Bohne! – Billiger Kaffee made in Honduras” erschienen. Die Christliche Initiative Romero hat die prekären Arbeitsverhältnisse von SaisonarbeiterInnen auf Kaffeeplantagen in Honduras und Brasilien untersucht. Also dort, woher Deutschland den meisten Kaffee bezieht. Unter anderem Aldi Süd und Nord. Die Löhne liegen unter 220 Euro, es gibt keinen Zugang zu Trinkwasser und Schutzkleidung fehlt meistens. Weitere Informationen und Download unter: www.ci-romero.de/

17 Ziele für eine bessere Welt. Die Bremer Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit hat die UN-Nachhaltigkeitsziele in einer Broschürein leichter Sprache veröffentlicht. Wer Interesse daran hat, kann sich die Broschüre herunterladen unter: www.lafez.bremen.de/publikationen-1471.

FEMNET: Kostenlose Beratung von kleinen und mittleren Gemeinden sowie Fairtrade-Steuerungsgruppen zu fairer öffentlicher Textilbeschaffung. Im Fokus steht: Umstellung auf eine faire Beschaffung von Bekleidung und Textilien. Diejenigen, die so etwas planen, können sich mit maximal einer DIN A4-Seite bewerben. Das Angebot ist für Gemeinden kostenfrei. Weitere Informationen und Bewerbung unter: www.femnet-ev.de/