Bonner Netzwerk für Entwicklung

   
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Das Bonner Netzwerk für Entwicklung – Verantwortung, Gerechtigkeit, Zukunft wurde 2011 von der Stadt Bonn initiiert. In ihm sind derzeit 57 vorwiegend ehrenamtlich strukturierte Vereine vertreten. Zudem beteiligen sich die VHS Bonn, das Agenda-Büro, die Fair Trade Town-Steuerungsgruppe sowie das Amt für Internationales und Globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn aktiv am Netzwerk.

Alle Mitglieder des Bonner Netzwerks für Entwicklung eint das große Interesse an

  • weltweit gerechte Lebens- und Arbeitsverhältnisse,
  • ein nachhaltiges und faires Wirtschaften sowie an faire und gerechte Handelsbeziehungen,
  • einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und an Frieden und Gerechtigkeit in allen Teilen der Welt.

Uns ist bewusst, dass die hierzulande anzutreffenden Lebensstilen und Produktionsweisen häufig die Lebens- und Arbeitsbedingungen vor allem der Menschen im Süden beeinträchtigen. Und das dies wiederum ein treibendes Motiv für Flucht und Migration aus diesen Ländern ist.

Ziel des Bonner Netzwerks für Entwicklung ist, durch gemeinsame Auftritte und Veranstaltungen

  • gezielte Informationen zu diesen Zusammenhängen zu verbreiten,
  • Impulse zum Engagement zu geben und
  • weitere Vereine, Initiativen und Organisationen in gemeinsame Vorhaben und Aktivitäten mit einzubinden,

um uns miteinander für eine gerechte und friedvolle Welt einzusetzen, in der wir alle gleichberechtigte WeltbürgerInnen sind.

 

Aktuell


Aktueller Newsletter der Regionalen Promotorenstelle Eine Welt

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Mit aktuellen Terminen, Literatur und Hinweisen! Alle vorherigen Ausgaben finden Sie unter „Promotor".


 

Erfolgreiches Ende der Bonner Filmfair 2016

Der Kinosaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. „Demain / Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen" erwies sich am Sonntagabend, den 23.10., als Publikumsmagnet. Ein Film, der in Kooperation mit dem Bonner Institut Français gezeigt wurde und der viele Ansätze für die nachhaltige Lösung gegenwärtiger Herausforderungen im Alltag von Menschen darstellt: Klimawandel und Energiesparen, regionale Währung, Versorgung mit regionalen und lokalen Lebensmitteln, usw.

„Wir wollen zeigen, dass alles miteinander verbunden ist", so der Dokumentarfilmer Cyril Dion. „Dass es nicht möglich ist, die Probleme separat zu behandeln. Die westliche Landwirtschaft beispielsweise ist komplett vom Öl abhängig. Ändert man das Landwirtschaftsmodell, ändert sich zugleich auch das Energiemodell."

Etliche BesucherInnen meinten, der Film mache gute Stimmung, gebe Hoffnung und müsse unbedingt noch einmal gezeigt werden. Gerade auch für die, die an dem Abend keinen Platz mehr im Kinosaal fanden. Beim anschließenden Sekt, Saft und Wasser freuten sich schon etliche auf die Filmfair 2017. 96,3 Prozent der Befragten, die einen qualitativen Fragebogen im Anschluss von drei Kinoabenden ausgefüllt hatten, wünschen sich ebenfalls eine Fortführung der Bonner Filmfair im kommenden Jahr!

Insgesamt besuchte etwas mehr als 700 Menschen die 16 Kinoabende der Bonner Filmfair 2016

Wir vom Organisationsteam danken allen herzlich, die die Filmfair 2016 möglich gemacht haben: WOKI, unsere Partner und Medienpartner, die Mittelgeber Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Engagement Global gGmbH, die Stiftung Umwelt und Entwicklung, die Stadt Bonn und Oikocredit Westdeutscher Förderkreis als Hauptsponsor sowie die ausgezeichneten ExpertInnen und ModeratorInnen, die die Diskussionsabende sehr interessant gemacht haben.

Ihnen allen herzlichen Dank!

 


4068 Unterschriften übergeben

Politik darf sich nicht aus der Verantwortung ziehen: Eine öko-faire Stadtent-wicklung ist eine politische Gestaltungsaufgabe

Bonn, 11.10.2016. Anlässlich der Übergabe von 4.068 Unterschriften der Petition „Kein Primark vorm Haupt-bahnhof“ fordern die Initiator_innen Bonn im Wandel e.V. und FEMNET e.V. die Stadt-verordneten auf, sich als Menschen und Politiker_innen für eine öko-faire Stadtentwicklung einzusetzen. Nachhaltige und faire Initiativen und Unternehmen müssen gefördert werden, statt den Konkurrenzdruck durch globale Ketten wie Primark, die auf Kosten von Mensch und Natur wirtschaften, weiter zu erhöhen. Diese Verantwortung für eine öko-faire Stadtentwicklung kann und darf nicht an Investor_innen und Konsument_innen delegiert werden. – Diese Ansicht teilt auch das Bonner Netzwerkwerk für Entwicklung. Albrecht W. Hoffman war in seiner Rolle als regionaler Promotor und Vertreter des Bonner Netzwerks einer der vier, die die mehr als 4.000 Unterschriften an die Stadt Bonn übergeben haben.

BU: V.l.n.r. Gesa Maschkowski, Bonn im Wandel, Martin Schumacher, Stadt Bonn Dezernat IV/ Kultur, Sport und Wissenschaft, Daniela Baum, Bonn im Wandel, Albrecht W. Hoffmann, Regionalpromotor, Gisela Burckhardt, Femnet.        Foto: © Bonn im Wandel e.V.

Vollständige Pressemitteilung von Femnet und Bonn im Wandel

 


DSC00027Infostände, Sonne, Models und faires Frühstück

Mehr als letztes Jahr, sagten die, die das wissen mussten. Mehr Menschen, die am Samstag, den 24.9., an den Frühstückstischen saßen, während Models mit fairen Klamotten den roten Teppich auf dem Münsterplatz entlangliefen. Viele mussten warten, um an Kaffee, Tee und Frühstücksteller zu kommen. Honig, Saft und Schokocreme standen bereits auf den Tischen. Gespendet von Bergfeld's Biomarkt, Momo Bioladen, Contigo, DW-Shop, Gilgen's, fair+mobil, REWE, Bio Bauer Palm und vom Bonner Weltladen . Koordiniert von FEMNET wurde die "Rundum fair" von Bonner. Organisationen getragen: Agenda-Büro, Fair Trade 

DSC00079Steuerungsgruppe, Weltladen, Katholisches Stadtdekanat, Greenwalker,  Verbraucherzentrale und Bonner Netzwerk für Entwicklung. 40 HelferInnen waren es insgesamt, die aufbauten, abwuschen, Brötchen aufschnitten und nach 14 Uhr wieder abbauten. Ökoläden und Geschäfte hatten das, was es zu Essen und Trinken gab, gespendet. Und auch die Messer, die der Lieferant vergessen hatte, wurden kurzerhand vom Kaufhof ausgeliehen. Es war ein voller Erfolg für alle!

   


Plakat Filmfair 2016 final

Zum vierten Mal wird die Bonner Filmfair (siehe auch www.filmfair.de) anlässlich der Fairen Woche in diesem Jahr durchgeführt. Sie beginnt am Samstag, den 3. September, mit dem Dokumentarfilm "Enstation Fortschritt?" und endet am Sonntag, den 23. Oktoberm, mit dem Dokumentarfilm "Demain / Tomorrwo – Die Welt ist voller Lösungen". Gezeigt werden insgesamt 16 thematisch zusammengehörende Dokumentar- und Spielfilme.

In diesen international ausgezeichneten Filmen geht es um Flucht und Ankommen in Europa, um den Kampf um Landbesitz und Existenzsicherung, um Hunger und zukunftsweisende Alternativen, 10 Milliarden Menschen ernähren zu können. Die Filme handeln von moderner Sklavenarbeit, von Millionengeschäften und grundlegenden menschlichen Rechten, von Menschenwürde, vom Aufbegehren und Schmerz sowie von Macht und Einfluss von Banken und Wirtschaftsmanagern, die zunehmend das Alltagsleben vieler Menschen bestimmen.

Im Anschluss an die Dokumentarfilme finden dienstags moderierte Diskussionen mit geladenen Fachreferentinnen und Fachreferenten und dem Publikum statt. Donnerstags werden thematisch dazugehörende Spielfilme gezeigt. Beginn ist immer 19:30 Uhr im WOKI, Kino am Bertha-von-Suttner-Platz 1-7.

Die Filmfair 2016 wird von den 60 Vereinen des Bonner Netzwerks für Entwicklung getragen. Hierfür zeichnen stellvertretend das Agenda-Büro der Stadt Bonn als Mitglied der Fair Trade Town Steuerungsgruppe, Bonn–La Paz, Weltladen Bonn, Oikocredit Westdeutscher Förderkreis und Ideenschmiede für Nachhaltigkeit verantwortlich.

Kooperationspartner sind wie die Jahre zuvor das Agenda-Büro der Stadt Bonn als Mitglied in der Fair Trade Town-Steuerungsgruppe, das WOKI und die Ideenschmiede für Nachhaltigkeit. Projektträger ist Zukunftsfähiges Bonn.

Finanzielle Förderer sind 2016 Engagement Global im Auftrag des BMZ, die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und die Stadt Bonn. Hauptsponsor ist Oikocredit Westdeutscher Förderkreis.
Zudem konnten Medienpartner wie epd-film, welt-sichten sowie General-Anzeiger und Offizielle Partner wie Femnet, Germanwatch, Institut Français und Südwind-Institut gewonnen werden.

Der kleine Saal im WOKI umfasst 80 Sitzplätze. Reservieren Sie rechtzeitig! Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Filmbeginn.

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Demonstration 29.6

Kein Primark auf dem Bahnhofsvorplatz

Am 30. Juni entschied sich der Bonner Stadtrat für die Bauvorhaben am Bahnhofsvorplatz. Einer der Hauptmieter wird dort die irische Wegwerf-Modekette Primark sein. Dagegen protestierten tags zuvor einige Hundert Bonnerinnen und Bonner und zogen am späten Nachmittag vom Viktoriakarree zum Bahnhofsvorplatz und wieder zurück.

Begleitet wird dieser Protest von einem Offenen Brief an die Bonner Stadtverordneten, den die Vereine FEMNET und Bonn im Wandel initiiert hatten und der von 21 Organisationen unterstützt wird. Darunter auch Germanwatch, das Bonner Netzwerk für Entwicklung, DGB Kreisvorstand Bonn-Rhein/Siegund und Eine-Welt-Promotor Region Bonn.

Darüber hinaus wurde eine Online-Petition geschaltet, die inzwischen abgelaufen ist. Über 4.000, davon 2.729 aus Bonn, unterzeichneten diese Petition. 

Gegenwärtig lässt der Verein Viva Viktoria die Möglichkeit eines Bürgerbegehrens gegen den Stadtratsbeschluss vom 30.6. prüfen.

Weitere Informationen unter:
http://bonnimwandel.de/
http://www.femnet-ev.de/index.php/de/           
 
 
 
 
 
 
 

Im Netzwerk sind vertreten:

Flyer Bonner Netzwerk für Entwicklung
(Stand 2013)